Weiderinder für die direktvermarktung

Fleisch von unseren Weiderindern gehört für uns schon seit Jahren in die Familienküche. Diesen Genuss können Sie nun auch erleben und das Fleisch bei einem unserer Verkaufstermine erwerben. Wir bitten um Vorbestellungen, da uns wichtig ist das gesamte Tier zu verkaufen. Ein Rind ist ein Lebewesen, daher sollte es erst dann geschlachtet werden, wenn es genügend Abnehmer gibt. Die jeweiligen Verkaufstermine finden sich unter der Rubrik "Vorbestellung Rindfleisch".

Unserer Herde grast von Frühjahrsbeginn bis zum Wintereinbruch auf unseren Weiden in Langstadt und im benachbarten Schlierbach. Dort leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft und unsere Jungtiere können in naturnaher Umgebung heranwachsen. Wir beweiden Streuobstwiesen, extensives Grünland und Naturschutzflächen, also alles, was sonst nicht genutzt werden könnte. Alle Rinder sind auf unserem Betrieb geboren und verbringen hier ihr ganzes Leben. Die Verbundenheit der Tiere zu uns als Familie macht sich täglich im Umgang mit ihnen bemerkbar.

Durch den Anbau von Körnererbsen und eigenen Sojabohnen können wir unser Eiweißfutter selbst erzeugen. Somit sind wir nicht auf importiertes Soja angewiesen.

Ackerbau und fruchtfolge als kreislauf

Auf unserem Betrieb produzieren wir vor allem Getreide, Raps, Zuckerrüben, Eiweißpflanzen (Erbsen und Soja) und Mais. Um mögliche Belastungen des Grundwasserkörpers zu verhindern, bauen wir außerdem über die gesetzlichen Vorgaben hinaus konsequent Zwischenfrüchte an (nach der Ernte im Sommer sollen so Nährstoffe über den Winter hinweg ins Frühjahr gerettet werden).

Zur Bekämpfung von Unkraut, Krankheiten und Schädlingen setzen wir auf das Prinzip des Integrierten Pflanzenschutzes. Dieser erfordert eine ausgewogene Fruchtfolge, den Einsatz gesunder Sorten und Pflanzenschutzmittel nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Eine Reduzierung der chemischen Anwendungen ist das Ziel der modernen Landwirtschaft und unseres Betriebes. Erste Gehversuche mit regenerativen Anbausystemen (Mischkulturen, Untersaaten etc.) tätigen wir bereits, hier ist noch viel Ausprobieren und Versuchsarbeit angesagt. All das trägt zu einer nachweislich höheren Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau bei. 

Den Einsatz von Klärschlamm und Kompost mit Plastikanteilen als Dünger lehnen wir strikt ab.